Weiter gehts (Teil 3: Nevada, Utah und Idaho)!

Ca. 1 Stunde nach dem Mono Lake (in Richtung Nordosten) fährt man dann aus Kalifornien heraus und nach Nevada hinein.

Die Fahrt durch die Sierra Nevada war definitiv auch etwas Besonderes – menschenleer, oftmals sahen wir meilenweit keine anderen Autos und um uns herum Berge und jede Menge Sträucher, aber kein Gras und keine Bäume. Mitten auf der Straße stand einmal ein Gabelbock (eine amerikanische Antilope, die es zumindest hier im mittleren Westen nicht gibt), dieser hatte es auch kein bisschen eilig, die Straße zu verlassen – ich kam zu einem fast kompletten Stop, bevor er sich wegbewegte.

Wir verbrachten eine Nacht in Ely, Nevada, einer Stadt die vor allem aufgrund ihrer Kupfermine existiert. Muss man nicht gesehen haben (ergo gibt es auch keine Fotos), machte die Fahrt nach Salt Lake City aber leichter/ weniger lang.
Lustig ist in Nevada, dass auch die kleinste Stadt haufeweise Casinos hat (es ist der einzige Bundesstaat in dem Glücksspiel so weitläufig erlaubt ist) – lohnt sich anscheinend überall.

Anhalten war hier nicht – das Schild steht am Rand der Autobahn…

Sobald man im Norden Nevadas die Grenze nach Utah überquert, befindet man sich inmitten der sogenannten Bonneville Salt Flats – wieder eine krass andere Landschaft, alles ist total flach und komplett weiß, da liegt einfach überall Salz herum. Enstanden sind die Salt Flats, nachdem der See der hier einmal war (Lake Bonneville) verschwunden ist, übrig blieb das Salz und der Great Salt Lake, der zwar immer noch groß ist, aber bedeutend kleiner, als Bonneville Lake einmal war.

Wir haben ziemlich im Osten der Salt Flats angehalten – weiter westlich war es bedeutend weißer

Salt Lake City liegt am Great Salt Lake und direkt an den Rocky Mountains, ein Paradies, für Wanderer, Wintersportler und alle, die sich gerne draußen aufhalten. Wir waren im Naturkunde Museum, was wirklich toll ist und in einem der Kunstmuseen, das war ebenfalls sehr gut. Unsere Unterkunft hatte einen Pool und eine Waschmaschine, also haben wir dieses Wochenende zur Entspannung und zum Wäsche waschen genutzt.

Die Berge immer im Blick
Ein paar Fotos aus dem Zentrum

Sonntags sind wir morgens in Richtung Montana gestartet, wieder rund 6 Stunden Fahrt, da fängt man lieber früher an. Idaho liegt zwischen Utah und Montana und war von allen Staaten der am Wenigsten interessante – es gibt dort viel Farmland (kennen wir von hier), aber dann eben auch Berge, also war es teilweise doch sehr schön.

In Utah begleiten einen immer die Berge am Horizont

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