anniwhere.com

Letzte Beiträge

Auf ein Neues

Mit Schrecken habe ich soeben festgestellt, dass ich schon seit 2 Monaten nichts mehr gepostet habe! Es ist aber auch einfach nicht viel passiert – wir sind meist zuhause und sehen nur Adams Eltern regelmäßig. Sie waren auch die Einzigen, mit denen wir Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr verbracht haben.
Hier ein paar Eindrücke:

Jährliches Weihnachtsfoto mit neuen Broncos Sweatshirts
Auf diesem ist Debbie leider nicht drauf, aber wenigstens sieht man die Sweatshirts 😉
Owen war auch gar nicht aufgedreht oder so…
Andrea hat in diesem Jahr ganz viele Geschenke selbst gemacht und Bill sagte mehrfach, dass sein Lieblingsgeschenk der Beutel war, in dem sie alles verpackt hatte (sein Outfit und die Gläser) – also hat er sich mit ALLEN Geschenken fotografieren lassen :).

Das neue Jahr startete mit mehreren Stunden Eisregen, dem folgte Schnee und prompt sah es am 1.1. so aus:

Der Eiszapfen rechts ist fast 30 cm lang
Der Spiegel sah auch 2 Tage später immer noch so aus – bis die Sonne herauskam und das Eis endlich schmelzen ließ.

Es blieb einige Tage lang so kalt, dass nichts schmolz, aber als es aufwärmte, hörte man bestimmt zwei Tage lang Eiszapfen fallen und Eisplatten vom Dach rutschen.

Adam und ich hatten zwischen Weihnachten und Neujahr frei und haben viel Zeit zuhause verbracht – mit Lesen, Kochen (haben viele neue Rezepte aus meinem neuen Kochbuch ausprobiert) und Heimkino.
Man kann ja nur hoffen, dass 2021 besser wird – ich habe es jedenfalls satt zuhause zu sitzen! Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen.

Heimwerkerei fortgeführt

Es ist zwar direkt in den Tagen nach meinem letzten Post passiert, aber ich hatte es bisher nicht geschafft, mehr zu berichten. Wir haben das Projekt bei uns zuhause weitestgehend abgeschlossen.

2,5 Tonnen (amerikanische) Kiesel…
… verteilte sich gut. Jetzt fehlen noch die Ziersteine für oben drauf, die kommen irgendwann.
Sieht jedenfalls deutlich besser und sauberer aus!

Da wir ja wie immer noch nicht genug hatten, ging es am folgenden Wochenende gleich wieder bei Bill und Debbie weiter, da dort ja auch noch eine Wand zu bauen war.
Das Schlimmste an der Wand ist immer die unterste Reihe, da diese perfekt sein muss, damit der Rest sich richtig stapeln lässt. Da habe ich bei diesem Mal die Verantwortung übernommen und alles schön gemessen und gesetzt. Immerhin sind die Säcke mit Zement nur ca. 27 kg schwer – die Blöcke wiegen mehr so 34 kg und davon kann ich deutlich weniger tragen. Kurzum – hier ist unser Werk (vor allem Bills, Adams und meines – Debbie ist bei solchen Zahlen raus und kann die Materialien nicht wirklich heben. Allerdings hat sie uns beim Ausgraben in der Vorbereitung geholfen):

Da wir alle vorhandenen Steine benutzt hatten, war das hier das Ende der Mauer für diese Tag – mittlerweile ist sie komplett fertig. Ich hatte an dem Abend graue Haare von dem ganzen Zement Staub und war insgesamt glaube ich so staubig wie noch nie…

Wie es hier aus so üblich ist, gab es 4 Tage nach dem letzten 30 Grad Tag dann auch mal Schnee – das war am 26.10.:

Sieht nicht furchtbar viel aus, aber auf meinem Auto lagen am Ende des Arbeitstages mehr als 3 cm.
Wenigstens ist der Schnee am nächsten Tag wieder geschmolzen und in der vergangenen Woche hatten wir dafür jeden Tag Sonnenschein und mind. 20 Grad. Verrückt halt!

Da bei uns ja auch seit Wochen und Monaten die Corona-Fälle stetig zunehmen, arbeite ich seit einer Woche wieder von zuhause aus (das war eine schwere Geburt und erforderte einige positive Fälle im Büro, aber immerhin haben sie irgendwann die Erleuchtung gehabt). Alyssa war zu Beginn des Schuljahres 3 Wochen lang in der Schule, dann 2 Wochen komplett virtuell, dann 2 Wochen lang jeden 2. Tag und dann wieder jeden Tag dort. Es ging allerdings nur 2 Wochen lang gut, diese Woche war es wieder jeder 2. Tag und ab Morgen ist wieder virtuell angesagt – die kriegen hier also gar nichts in den Griff. Die Grundschule geht seit Schulbeginn normal, anscheinend ist das besser kontrolliert… So oder so kam gestern der Anruf vom Gesundheitsamt und Alyssa muss bis einschließlich nächsten Freitag in Quarantäne, das sie am vergangenen Freitag nahe eines positiven Falles war. Wir harren also weiterhin, mal wieder oder immer noch den Dingen die da kommen und hoffen, dass es uns nicht erwischt.

Adam war letzte Woche die ganze Woche für die Arbeit weg und ward auch diese Woche bisher kaum gesehen – am Montag geht die neue Software ans Netz und er hat seit Wochen jeden Tag, Abend und jedes Wochenende gearbeitet – kein wirkliches Ende in Sicht, aber hoffentlich wird es bald weniger.

Ratet mal was hier so passiert – ja, mehr Heimwerkerei!

Es ist mindestens 2 Wochen her, dass wir zum letzten Mal etwas am Haus meiner Schwiegereltern gemacht haben, also war am vergangenen Wochenende jetzt endlich mal eines von unseren Projekten dran. Die Ost- und Nordseite unseres Hauses brauchte dringend etwas Arbeit. Bill und Debbie standen am Samstag vor 9 Uhr morgens vor unserer Tür und zwar mit allem, was man so brauchen kann:

Traktor fürs Schaufeln, Schaufeln für den Kleinkram, eine Schubkarre und ein Pickup Truck zum Abtransportieren der geschaufelten Erde und allerlei mehr…

Wir haben mehrere Stunden lang gegraben und abgetragen und dann prompt damit angefangen, die Steine zu setzen. Hatte ich erwähnt, dass wir ganz geschickt den heißesten Tag des Monats für dieses Projekt gewählt haben? Es hatte über 30 Grad…

Die Steine haben wir mit etwas Zement umgeben, damit sie sich in Zukunft nicht viel bewegen.

Nun fehlt noch die Füllung, die kommt hoffentlich im Laufe dieser Woche! Da ich eine Kollegin im Team habe, die am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet wurde, arbeite ich diese Woche von zuhause aus – als Sicherheitsmaßnahme tun das alle, die in einem bestimmten Umkreis zu ihr sitzen. Ich hatte die letzten Tage, an denen sie im Büro war keinen Kontakt zu ihr, aber man weiß ja nie.
Jedenfalls kriegen wir so vielleicht an einem der Nachmittage etwas geschafft, da mein Arbeitsweg ja bedeutend kürzer ist.

Dann wäre da auch noch das Terassenholz auf Vordermann zu bringen, der Rasen muss gemäht werden und bei Bill & Debbie gibt es auch noch 2 Großprojekte vor dem Winter. Bericht folgt!

Kochen tue ich zwar dauernd, aber neue Rezepte kamen in den letzten Monaten etwas zu knapp. Mit unseren tausend Projekten ist es leider schwierig die Zeit zu finden. Aber eine Sache probierte ich dann neulich doch:

In diesem Fall waren es Köfte mit marinierter Zucchini. Da ich noch Platz hatte, habe ich gleichzeitig ein paar Garnelen gekocht.