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Neues aus der Küche

Viel zu erzählen gibt es hier weiterhin nicht – ich arbeite jetzt wieder im Büro, nachdem ich von Anfang November bis Anfang Februar von zuhause gearbeitet habe. Da die Corona-Zahlen nicht wirklich niedriger sind, bin ich mal gespannt wie lange es dieses Mal gut geht… Wir hoffen darauf, dass wir bald geimpft werden – das wird auf Dauer hoffentlich die Situation verbessern.

Am Mittwoch kamen wir zu der Nachricht ins Büro, dass wir von unserem größten Konkurrenten aufgekauft werden. Das muss zwar von der Regierung erstmal genehmigt werden, aber hat hier natürlich große Wellen geschlagen. Es wird so oder so etwas dauern, bis es die ersten Veränderungen gibt, aber ich werde nicht tatenlos abwarten, ob sie (manche) Leute behalten, oder ob sie alles in Moberly schließen – schaut also so aus, als ob ich in der nicht allzu fernen Zukunft auf der Suche nach einem neuen Job sein werde. Ich sehe das als Chance, nicht als Weltuntergang, aber scheine mit dieser Meinung ziemlich alleine zu sein die meisten meiner Kollegen und Kolleginnen sind im Moment vor allem panisch.

Da man ja sonst nicht viel machen kann, habe ich in den letzten Wochen & Monaten weiterhin viel gekocht bzw. neue Sachen ausprobiert – somit wird dieser Post jetzt zu einem food blog post und ich zeige euch, was es so gab:

Gebackener Brie mit Dijon Senf, Thymian und Balsamico-Zwiebeln
Auf den Brie folgten weitere Zwiebeln und dann wurde das Ganze „verpackt“.
Das war mein allererster Versuch mit selbstgemachtem Blätterteig und obwohl er sehr gut schmeckte, sah er nicht seht elegant aus :).
Feta mit Tomaten und Knoblauch – im Ofen gebacken und mit selbstgebackenem Brot serviert.
Brezeln – am ersten Sonntag im Februar war der Superbowl und es wird mittlerweile von mir erwartet, dass ich die Brezeln mache.
Shakshuka mit pochierten Eiern
Serviert mit Fetakäse
Gebackener Ziegenkäse mit Thymian & Honig – nachdem wir den oben genannten Brie gemacht hatten, ist mir bewusst geworden, dass es sehr einfach wäre Ziegenkäse im Backteig zu machen – gedacht, getan!
Sieht immer noch nicht so gut aus wie in den Kochbüchern, aber schon besser als beim ersten Versuch mit dem Brie.
Reisnudeln mit Erdnuß-Sesam-Chili-Knoblauch Sauce

Ach so ja, im Moment haben wir 25-30 cm Schnee und in den letzten 2 Wochen schwankten die Temperaturen zwischen -30 und 0 Grad – ich bin momentan einfach dankbar, dass die Straßen einigermaßen frei sind!

Macht immer viel Freude Auto zu fahren, wenn man die Straße nicht sehen kann – das war vor mehr als einer Woche und mitterweile hat es mind. 15 cm mehr Schnee.

Auf ein Neues

Mit Schrecken habe ich soeben festgestellt, dass ich schon seit 2 Monaten nichts mehr gepostet habe! Es ist aber auch einfach nicht viel passiert – wir sind meist zuhause und sehen nur Adams Eltern regelmäßig. Sie waren auch die Einzigen, mit denen wir Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr verbracht haben.
Hier ein paar Eindrücke:

Jährliches Weihnachtsfoto mit neuen Broncos Sweatshirts
Auf diesem ist Debbie leider nicht drauf, aber wenigstens sieht man die Sweatshirts 😉
Owen war auch gar nicht aufgedreht oder so…
Andrea hat in diesem Jahr ganz viele Geschenke selbst gemacht und Bill sagte mehrfach, dass sein Lieblingsgeschenk der Beutel war, in dem sie alles verpackt hatte (sein Outfit und die Gläser) – also hat er sich mit ALLEN Geschenken fotografieren lassen :).

Das neue Jahr startete mit mehreren Stunden Eisregen, dem folgte Schnee und prompt sah es am 1.1. so aus:

Der Eiszapfen rechts ist fast 30 cm lang
Der Spiegel sah auch 2 Tage später immer noch so aus – bis die Sonne herauskam und das Eis endlich schmelzen ließ.

Es blieb einige Tage lang so kalt, dass nichts schmolz, aber als es aufwärmte, hörte man bestimmt zwei Tage lang Eiszapfen fallen und Eisplatten vom Dach rutschen.

Adam und ich hatten zwischen Weihnachten und Neujahr frei und haben viel Zeit zuhause verbracht – mit Lesen, Kochen (haben viele neue Rezepte aus meinem neuen Kochbuch ausprobiert) und Heimkino.
Man kann ja nur hoffen, dass 2021 besser wird – ich habe es jedenfalls satt zuhause zu sitzen! Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen.

Heimwerkerei fortgeführt

Es ist zwar direkt in den Tagen nach meinem letzten Post passiert, aber ich hatte es bisher nicht geschafft, mehr zu berichten. Wir haben das Projekt bei uns zuhause weitestgehend abgeschlossen.

2,5 Tonnen (amerikanische) Kiesel…
… verteilte sich gut. Jetzt fehlen noch die Ziersteine für oben drauf, die kommen irgendwann.
Sieht jedenfalls deutlich besser und sauberer aus!

Da wir ja wie immer noch nicht genug hatten, ging es am folgenden Wochenende gleich wieder bei Bill und Debbie weiter, da dort ja auch noch eine Wand zu bauen war.
Das Schlimmste an der Wand ist immer die unterste Reihe, da diese perfekt sein muss, damit der Rest sich richtig stapeln lässt. Da habe ich bei diesem Mal die Verantwortung übernommen und alles schön gemessen und gesetzt. Immerhin sind die Säcke mit Zement nur ca. 27 kg schwer – die Blöcke wiegen mehr so 34 kg und davon kann ich deutlich weniger tragen. Kurzum – hier ist unser Werk (vor allem Bills, Adams und meines – Debbie ist bei solchen Zahlen raus und kann die Materialien nicht wirklich heben. Allerdings hat sie uns beim Ausgraben in der Vorbereitung geholfen):

Da wir alle vorhandenen Steine benutzt hatten, war das hier das Ende der Mauer für diese Tag – mittlerweile ist sie komplett fertig. Ich hatte an dem Abend graue Haare von dem ganzen Zement Staub und war insgesamt glaube ich so staubig wie noch nie…

Wie es hier aus so üblich ist, gab es 4 Tage nach dem letzten 30 Grad Tag dann auch mal Schnee – das war am 26.10.:

Sieht nicht furchtbar viel aus, aber auf meinem Auto lagen am Ende des Arbeitstages mehr als 3 cm.
Wenigstens ist der Schnee am nächsten Tag wieder geschmolzen und in der vergangenen Woche hatten wir dafür jeden Tag Sonnenschein und mind. 20 Grad. Verrückt halt!

Da bei uns ja auch seit Wochen und Monaten die Corona-Fälle stetig zunehmen, arbeite ich seit einer Woche wieder von zuhause aus (das war eine schwere Geburt und erforderte einige positive Fälle im Büro, aber immerhin haben sie irgendwann die Erleuchtung gehabt). Alyssa war zu Beginn des Schuljahres 3 Wochen lang in der Schule, dann 2 Wochen komplett virtuell, dann 2 Wochen lang jeden 2. Tag und dann wieder jeden Tag dort. Es ging allerdings nur 2 Wochen lang gut, diese Woche war es wieder jeder 2. Tag und ab Morgen ist wieder virtuell angesagt – die kriegen hier also gar nichts in den Griff. Die Grundschule geht seit Schulbeginn normal, anscheinend ist das besser kontrolliert… So oder so kam gestern der Anruf vom Gesundheitsamt und Alyssa muss bis einschließlich nächsten Freitag in Quarantäne, das sie am vergangenen Freitag nahe eines positiven Falles war. Wir harren also weiterhin, mal wieder oder immer noch den Dingen die da kommen und hoffen, dass es uns nicht erwischt.

Adam war letzte Woche die ganze Woche für die Arbeit weg und ward auch diese Woche bisher kaum gesehen – am Montag geht die neue Software ans Netz und er hat seit Wochen jeden Tag, Abend und jedes Wochenende gearbeitet – kein wirkliches Ende in Sicht, aber hoffentlich wird es bald weniger.