Archiv des Autor: Anni

Ratet mal was hier so passiert – ja, mehr Heimwerkerei!

Es ist mindestens 2 Wochen her, dass wir zum letzten Mal etwas am Haus meiner Schwiegereltern gemacht haben, also war am vergangenen Wochenende jetzt endlich mal eines von unseren Projekten dran. Die Ost- und Nordseite unseres Hauses brauchte dringend etwas Arbeit. Bill und Debbie standen am Samstag vor 9 Uhr morgens vor unserer Tür und zwar mit allem, was man so brauchen kann:

Traktor fürs Schaufeln, Schaufeln für den Kleinkram, eine Schubkarre und ein Pickup Truck zum Abtransportieren der geschaufelten Erde und allerlei mehr…

Wir haben mehrere Stunden lang gegraben und abgetragen und dann prompt damit angefangen, die Steine zu setzen. Hatte ich erwähnt, dass wir ganz geschickt den heißesten Tag des Monats für dieses Projekt gewählt haben? Es hatte über 30 Grad…

Die Steine haben wir mit etwas Zement umgeben, damit sie sich in Zukunft nicht viel bewegen.

Nun fehlt noch die Füllung, die kommt hoffentlich im Laufe dieser Woche! Da ich eine Kollegin im Team habe, die am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet wurde, arbeite ich diese Woche von zuhause aus – als Sicherheitsmaßnahme tun das alle, die in einem bestimmten Umkreis zu ihr sitzen. Ich hatte die letzten Tage, an denen sie im Büro war keinen Kontakt zu ihr, aber man weiß ja nie.
Jedenfalls kriegen wir so vielleicht an einem der Nachmittage etwas geschafft, da mein Arbeitsweg ja bedeutend kürzer ist.

Dann wäre da auch noch das Terassenholz auf Vordermann zu bringen, der Rasen muss gemäht werden und bei Bill & Debbie gibt es auch noch 2 Großprojekte vor dem Winter. Bericht folgt!

Kochen tue ich zwar dauernd, aber neue Rezepte kamen in den letzten Monaten etwas zu knapp. Mit unseren tausend Projekten ist es leider schwierig die Zeit zu finden. Aber eine Sache probierte ich dann neulich doch:

In diesem Fall waren es Köfte mit marinierter Zucchini. Da ich noch Platz hatte, habe ich gleichzeitig ein paar Garnelen gekocht.

Ich stelle vor: Rocky raccoon

Jetzt habe ich endlich doch mal wieder etwas Spannendes zu erzählen (und zu zeigen): Meine Schwiegereltern haben seit 3 Wochen einen Waschbären zu Gast, der zwar nicht ins Haus darf, aber trotzdem treu drum herum bleibt und immer spätestens nach 3 Tagen Abwesenheit wieder auftaucht. Wir haben ihn Rocky genannt (auch wenn wir nicht wissen, ob er wirklich männlich ist. Rocky kann also ab jetzt einfach auch ein Mädchenname sein :-)).
Rocky ist extrem zutraulich, was für einen Waschbären sehr ungewöhnlich ist. Er scheint gesund und munter zu sein – er ist ständig mittendrin und muss sich alles anschauen was wir so machen und beklettern, was er kann. Er macht sehr niedliche Geräusche – eines, wenn er auf einen zukommt, eines wenn ihm etwas nicht passt, eines wenn er Angst hat, eines wenn er schläft und angeblich noch 47 andere (wir haben nachgeschaut).
Am 2. Wochenende an dem er hier war, wurde er mit Zeckenmittel behandelt, da er mit diesen übersäht war – jetzt sind sie alle weg. Wir waren am Anfang vorsichtig, aber da er so gar keine Scheu und keine Aggressivität zeigte, durfte er nach und nach an alle heran. Die einzige Ausnahme ist Alyssa, sie mag ihn so gar nicht.
Debbie hat ganz klar gesagt, dass er nicht gefüttert wird, da sie nicht will, dass er nur noch bei ihnen „wohnt“ und Futter erwartet – vermutlich die richtige Entscheidung, aber man will ihm eigentlich gerne alles geben, was er will – bei dem Blick… Endlich habe ich ein Tier gefunden, das ich mag!

Als Adam und ich ihn das erste Mal gesehen haben, fanden wir ihn über dem Hintereingang zu Bill & Debbies Haus.
Da er sehr neugierig ist, kam er schnell herunter…
…und näher…
…und noch ein bisschen näher. Da dies unsere erste Begegnung war, habe ich ihn nicht angefasst – aber wie ihr gleich seht, ändert sich das eine Woche später.
Kurz nach diesem Bild ist er dazu übergegangen am Türknauf zu rütteln – er will immer unbedingt ins Haus, wenn wir all reingehen und verbringt mindestens 10-15 Minuten damit, an der Türe zu arbeiten.
Waschbären sind hier auch als „Trash Pandas“ bekannt – hier macht Rocky diesem Name alle Ehre und schaut sich die zerdrückten Dosen in der Mülltonne mal von Nahem an.
Er klettert sehr gerne…
… und wollte zumindest zu diesem Zeitpunkt auch noch dauernd jedem das Gesicht abschlecken. Das hat er am 3. Wochenende nicht mehr versucht, da schleckt er nur noch an Armen, Beinen, Fingern und Zehen :).
Guten Tag!
Gute Unterhaltung…
Wie schon gesagt – Debbie hat verboten, dass Rocky gefüttert wird – aber ein Apfel aus dem Garten gilt nicht!
Guter Ausblick hier oben.
Rockt rockt 🙂
So ruhig ist er selten!
„Er kann nicht bleiben, er wird alles kaputt machen.“ „Nein, ich fasse ihn nicht an.“ „Ja, ok er ist niedlich. Aber nur wenn er nicht auf den Stuhl pinkelt.“ Recht ja sie, das hat er leider schon 2x gemacht. Dennoch kann auch Debbie schlecht nein zu Rocky sagen…
Wer kann bei diesem Blick (und der kleinen Hand!) schon widerstehen?!
Er ist nicht schwer genug, aber er hat versucht die Glocke zu läuten.
Wir dachten jetzt steckt er fest, aber nein – er kam durch das untere Loch ohne Schwierigkeiten wieder raus.
Rocky wird demnächst mähen, da bin ich sicher
Owen zeigt ihm schonmal wie das geht
So sieht er nach einem ganzen WE aus – eigentlich sollte er am Tag ja schlafen und stattdessen ist er dauernd inmitten allem, was wir so machen – kurz vor diesem Foto schlief er auf meinem Schoß, aber er ist nie lange an einem Ort. Vom schlafenden Rocky habe ich leider nur ein Video, das kann ich nicht posten.. er schnurrt und versteckt seine Augen, es ist definitiv extrem niedlich.

Fairerweise sollte ich sagen, dass wir trotz Rockys immer noch arbeiten. Wir haben Lampen in einem der neuen Gebäude aufgehängt, mehr gestrichen und diverse weitere Projekte abgeschlossen.

Ach so ja, Garagentüren sind jetzt auch da. Alles fertig!
Das war unser letzter Streich-Job (bis wir mit dem Wohnhaus anfangen).
Beim Aufräumen findet man dann auch schonmal Schlangenhaut… wir haben auch eine schwarze Witwe gefunden – lebend! – aber ich glaube ich kann das Foto nicht posten – wie ihr alle wisst, mag ich Spinnen ja mal so gar nicht und erschrecke mich dann jedes Mal, wenn ich ein Foto sehe :-).

Streichen, Hämmern und mehr Streichen…

Es erschreckt mich immer, wenn ich sehe wie lange es her ist, dass ich das letzte Mal gebloggt habe – aber wenn ich gleich aufzähle, was wir alles so gemacht haben, ergibt das mehr Sinn:
Bei Bill & Debbie stehen ja immer viele Projekte an und im Moment scheinen sie sich noch mehr zu häufen – zwei neue Gebäude (mit denen wir nicht viel zu tun haben) wurden gebaut und alle anderen müssen gestrichen werden (Bills „Shop“ mit allen Werkzeugen etc.), der noch übrigen Schuppen für Gartenwerkzeuge und Ähnliches, das Holz im Terassendach und das Haus. Dann wird auch noch eine Mauer gebaut, aber erst im Herbst. Lange Rede, kurzer Sinn – wir sind jedes Wochenende dort und versuchen, diese Dinge nach und nach abzuarbeiten.
Den Shop und das Terassendach haben wir bereits geschafft, der Schuppen ist in Arbeit und dann kommt das Haus. Das einzige Problem ist, dass es seit fast 3 Wochen nicht mehr unter 30 Grad warm war (eher mehr) und somit alles doppelt so anstrengend ist. Ist aber ja auch jedes Jahr dasselbe..

Die Garage für den Traktor und die (fahrbaren) Rasenmäher.
Garage Nummer 2 für alle Fahrzeuge, die nicht täglich genutzt werden. Bitte beachten – zum Zeitpunkt dieses Bildes gab es nur das Gerüst und das Fenster :).
Bill’s Shop – frisch gestrichen.
Fortschritt…
Das Holzbrett in dem Fenster wird demnächst ersetzt, also habe ich mich etwas „künstlerisch“ betätigt.
Wie immer gibt es jede Menge Tiere zu sehen, wenn man bei Bill & Debbie ist – hier ein Opposum. Die können ziemlich gemein und aggressiv sein, aber dieses hier war verletzt und somit sehr ruhig.
Das war auf einem unserer Spaziergängen – der Waschbär war 30 Sekunden vorher auf dem Weg über die Straße auf der wir liefen, dann rannte er weg – aber nicht schnell genug.
Das passiert jedes Mal, wenn wir bei Bill & Debbie irgendetwas vom Boden aufheben, das dort länger lag
Letzte Woche hatten wir freitags frei, da der 4. Juli auf einen Samstag fiel – da konnten wir der Hitze mit einem ganzen Tag auf dem Boot/See entkommen.
Wer meine Parties in der Vergangenheit besucht hat, weiß: Ich mag Himbeerbowle. Ist mir neulich nochmal eingefallen, also habe ich welche gemacht und sie kam sehr gut an.
Gestern gab es selbstgemachte Pizza vom Grill mit Pesto oder Tomatensoße je nach Wahl…
Ach ja, Feta mit Knobi und Tomaten in Alufolie (vom Grill) gab es auch noch.

Trotz rasant ansteigender Corona-Fälle in den USA (und leider nun auch ein bisschen mehr um uns herum, aber immer noch nicht dramatisch), geht es uns allen weiterhin gut und wir machen uns nicht allzu große Sorgen. Wir reisen nicht, sehen nur wenige Leute und treffen die nötigen Vorkehrungen – hoffentlich reicht das trotz derer, denen alles egal zu sein scheint…