Sick kid and other stories/ Ein krankes Kind und andere Geschichten

One more trip to the dentist this week concludes my current treatments and I’m not sad not to be going back anytime soon. Of course – as is customary in this (and no doubt all other) small town(s) – everyone working there already knows my name and my husband there ^^. „Ohhh, so you have to put up with that ornery Adam Maples? I went to school with him.“ – of course you did as did everybody else here, it seems. Anyway, the dentist also knows I’m from „somewhere in Europe“ – word travels fast apparently.

Ein weiterer Zahnarztbesuch in der vergangenen Woche war erstmal der letzte und ich bin nicht traurig, erstmal nicht mehr hin zu müssen. Natürlich – wie es so üblich ist in dieser (und zweifellos allen anderen) Kleinstadt(-städten) – kennen bereits alle MitarbeiterInnen meinen Namen und meinem Mann ^^. „Ohhh, du musst dich also mit diesem streitlustigen Adam Maples abgeben? Ich bin mit ihm zur Schule gegangen.“ – natürlich bist du mit ihm zur Schule gegangen – du und anscheinend jede/r andere hier. Jedenfalls weiß selbst die Zahnärztin, dass ich „irgendwo aus Europa“ komme – solche Informationen verbreiten sich offensichtlich schnell.


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My lip felt at least as big as it looks on the bottom right in this picture :D.
Meine Lippe fühlte sich mindestens so dick an, wie sie auf diesem Bild unten rechts aussieht :D.

And what was painted this week? Only the crown moulding in the entry way, really. Well and that door with its surrounding base boards that I had spotted last week after painting another door. Crown moulding anyway – it was quite a stunt to get that taped and painted and it included the ladder being supported by a stack of books at times. Did I mention that Adam is no fan of heights? I took over when it came to painting (it was rather tricky to hold the paint and paintbrush whilst not falling off).
Und was wurde diese Woche gestrichen? Nur der Stuck im Eingangsbereich ehrlich gesagt. Na ja und die Tür und sie umgebende Leisten, die mir letztes Wochenende nach dem Streichen einer weiteren Tür ins Auge gefallen waren. Der Stuck jedenfalls – gar nicht so einfach dort oben abzukleben und zu streichen; es bedeutete unter anderem, dass die Leiter zwischenzeitlich mit einem Bein auf einem Stapel Bücher stand. Hatte ich erwähnt dass Adam leichte Höhenangst hat? Ich habe dann zum Streichen übernommen (es war durchaus heikel mit Bürste und Farbe in den Händen nicht zu fallen).

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This week also marked my first day with a sick child. Owen had to be picked up from school early on Wednesday because he had thrown up in class. He threw up every two hours (and twice within 30 mins while I was alone with him later that night) until he went to bed. Luckily that was it and after sleeping in the next morning he was hungry and fine.
How did it go? Swimmingly, I’d say. 1) As Adam would put it „Owen is an excellent puker“ – that is absolutely true because he just walks over to the trash or bucket without a word, pukes, wipes his mouth and moves on. No crying, no nothing. 2) Sick kids want their parents – everybody knows that, right? So I got to say it filled me with more than a little pride that he mostly clung to me all day long. 3) I got puked on a little the last time around (while thrusting the freshly washed bucket under Owen’s mouth in a movielike fashion) and – hold on to your seats – didn’t freak out, said nothing, cleaned the kid and the bucket, put him to bed and didn’t wash it off till 30 mins later. Quite the milestone that^^.

Diese Woche war auch meine erste Runde mit einem kranken Kind. Wir mussten Owen am Mittwoch früher von der Vorschule abholen, weil er sich in seinem Klassenzimmer übergeben hat. Er hat sich dann ca. alle 2 Stunden wieder übergeben (und zwei Mal innerhalb von 30 Minuten während ich abends mit ihm alleine war), bis es Zeit war ins Bett zu gehen. Glücklicherweise war das alles und nachdem er am nächsten Morgen ausgeschlafen hatte war alles wieder im Lot und er hatte Hunger.
Wie lief das Ganze so? Völlig reibungslos muss man sagen. 1) Wie Adam sagen würde „Owen ist super im sich übergeben“ – stimmt total, da er einfach zum Mülleimer oder seinem Eimerchen läuft, sich übergibt, den Mund abwischt und fertig. Er weint nicht und auch sonst ist das vollkommen unaufgeregt. 2) Kranke Kinder wollen ihre Eltern, das weiß doch jeder. Oder? Es hat mich also nicht mit wenig Stolz erfüllt, dass der Kleine fast ausnahmslos and mir geklebt hat. 3) Ich wurde ein bisschen angespuckt (als ich mit seinem frisch gespülten Eimer in filmreifer Manier unter ihn sprang) und – festhalten, bitte – es hat mich nicht gejuckt, ich habe ihn und seinen Eimer geputzt, ihn ins Bett gebracht und erst ca. 30 Minuten später an mir herum geschrubbt. Welch ein Meilenstein ^^.

On Thursday we were back at the park, played tag and swung wildly on the swings – no trace of being sick.
Yesterday we raked all of last year’s leafs in the yard and burned them. Owen loves fire – not hard to see, I think – and helped tirelessly.
Donnerstags waren wir jedenfalls schon wieder auf dem Spielplatz, haben Fangen gespielt und wild geschaukelt – von Kranksein keine Spur.
Gestern haben wir dann im Garten und Vorgarten alle Blätter des vergangenen Jahres geharkt und verbrannt. Wie man unschwer erkennen kann, liebt Owen Feuer und war unermüdlich mit im Einsatz

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He also passed his kindergarden screening with flying colors this week.
Außerdem hat er nebenbei seinen Eignungstest für den Kindergarten mit Bravour gemeistert.

Deutsche Nebenbemerkung: Ich muss ja zugeben, dass ich es super fand bei Owen’s Kindergarten Eignungstest als „Eltern 2“ eingetragen zu werden – anstelle seiner Mutter, weil diese in seinem Schulalltag keine Rolle spielen wird (und somit als „Eltern“ 3 gilt). Muahahaaahaa >:).
Donnerstag und Freitag waren ohnehin allgemeine „Anni-Tage“ – beide Kinder wollten ununterbrochen bei und/ oder auf mir sitzen und haben sich darüber in die Haare gekriegt. Somit war ich am Freitag früh ein Zweisitzer-Motorrad (Owen sitzt seit Wochen jeden Morgen beim Kaffee auf mir und fährt mit meinen Daumen Motorrad ^^. Mein Einsatz: „Schlagloch“ rufen und ihn ordenlich durchrütteln. Gleiches gilt für unbefestigte Straßen. Ach ja und mit den Händen wackeln, wenn unsere Feuerwehr-Sirenen losgehen. Lol.).

We all know that industries love holidays (Christmas turns to Valentine’s Day turns to St. Patrick’s Day turns to Easter and so on and so forth). My favorite discovery so far is the Reese’s peanut butter egg – sooo much pb :D. After Christmas I had a tree and now regret not having taking a picture. I bet it’s going to turn into red- white and blue next.
Bekanntlich macht man mit Feiertagen Geld (hier heißt das Weihnachten führt zum Valentinstag führt zu St. Patrick’s Day führt zu Ostern etc.). Meine bisher beste Entdeckung ist jedenfalls das Erdnussbutter-Ei von Reese’s – soooo viel Erdnussbutter :D. Nach Weihnachten hatte ich einen Baum – hätte ich doch bloß ein Foto gemacht. Als nächstes kommt das Ganze in Blau-Weiß-Rot, jede Wette.

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Kommentare (2)

  1. Hans-Martin Seichter

    Glückwunsch, Anni, das mit der Mutti wird ja doch so langsam! Und dann der berechtigte Stolz auf „parent 2“. Ob da nicht doch noch was geht???

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  2. Jessi

    Oh Anni! Nachdem wir gerade auch eine Magen- Darm- Epidemie bekämpft haben wird mir das alles noch bildhafter vor meinem inneren Auge 🙂 Kannst in der Tat sehr stolz auf dich sein. Im Kindergarten fand ich sowas immer furchtbar und wirklich eklig, aber bei den eigenen Kindern geht das in der Tat und man alles aus- hast die beiden echt doll lieb, gell!

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